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Chronik
Die Geschichte des Orchesters
| Der Begin |
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Im Jahre 1968 wurde die Idee geboren in der Ortschaft Flechtorf einen Jugendspielmannszug zu gründen.
Kurt Nagorny und Günter Schiedrich vom Spielmannszug Gilde Wolfsburg und Hans Wolf vom Spielmannszug
Lehre trugen in den ortsansässigen Vereinen und Verbänden ihre Vorstellung vor um dort einen Hauptverein
zu finden, der bereit war die nötigen finanziellen Aufwendungen für Instrumente und Uniformen bereitzustellen.
Er sollte diesen noch zu gründenden Spielmannszug als Sparte ihres Hauptvereins aufnehmen. Ein schwieriges
Unterfangen, wie es sich herausstellen sollte. Der nötige Kapitaleinsatz schreckte die damaligen Vereine
wie Feuerwehr, Schützenverein und Sportverein ab.
Einen interessierten Zuhörer der Vision einer Musiksparte
fand man dann aber im 2. vorsitzenden des Sportvereins Hans-Uwe Widdecke. Er leistete in seinem Vorstand
Überzeugungsarbeit und es wurde ein Lokaltermin vereinbart zu dem zwei Jugendliche, vorab an Flöte und
Trommel ausgebildet, vorspielen sollten. Und tatsächlich überzeugte der Vortrag die Kritiker und Skeptiker.
Im Januar 1969 wurde auf der Jahreshauptversammlung die Sparte Spielmannszug ins Leben gerufen.
Zum Spartenleiter wurde Kurt Nagorny und zu seinem Stellvertreter Hans-Uwe Widdecke gewählt.
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| 1969 |
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Der Zulauf der Flechtorfer Kinder und Jugendlichen war gewaltig. Über zwanzig Interessierte wollten in
der neuen Sparte Musik mitmachen. Noch im Frühjahr 1969 wurden Instrumente angeschafft und der Übungsbetrieb
wurde strukturiert. Man setzte auf schnelle Auftrittsfähigkeit und begann nach kurzer Grundausbildung
einen ersten Marsch einzustudieren.
Zum Problem sollte die einheitliche optische Gestaltung werden.
Mit möglichst geringen Kosten musste eine Uniform für über zwanzig Spielleute erschaffen werden.
Man einigte sich schließlich auf eine von jedem Spielmann persönlich einzubringende schwarze Hose
mit schwarzen Schuhen und einem weißen Rollkragenpulli. Dazu wurde vom Verein eine in Eigenleistung
hergestellte Kunstlederweste (die enorm abfärbte, die Spielleute dieser zeit werden sich erinnern)
mit entsprechenden Vereinswappen und ein blaues Stoffschiffchen mit Emblem als Kopfbedeckung, gestellt.
Nach einem halben Jahr Intensivausbildung war es dann zum Flechtorfer Volksfest im Sommer 1969 soweit.
Der Spielmannszug Flechtorf präsentierte sich der Bevölkerung. Mit dem einstudierten Marsch „Mit Sang und Klang“
und der Hälfte des „Schwedenmarsch“, wurde der Festumzug begangen, wobei die Spielleute stolz wie Oskar
beide Stücke immer und immer wiederholten.
Die Begeisterung war enorm. Flechtorfs Bürger spendeten wieder
und wieder Applaus und beim nächsten Probentermin kamen weitere interessierte Kinder, die mitmachen wollten.
Nun war er endgültig im Ort integriert. Der neue Spielmannszug Flechtorf.
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| 70er Jahre |
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Die neue Sparte formierte sich zusehends und platzierte sich in der Gemeinde, im Umland und in den
Kreisen Gleichgesinnter. Es Folgt der Beitritt in die Spielmannszugvereinigung Niedersachsen e.V.
und in den zugehörigen Bezirk Heide Süd.Mit großen Schritten entwickelte man sich weiter.
Erste Wettkampfteilnahmen folgten. Der Spartenleiter Kurt Nagorny und sein Stellvertreter Hans-Uwe Widdecke
tauschten die Posten, so dass Hans-Uwe Widdecke als Spielmannszugleiter alles Organisatorische und Kurt
Nagorny die musikalische Leitung übernahm. Eine neue Uniform wurde angeschafft, die in ihrer Grundidee
heute noch von den Musikern des Modernen Flötenorchesters getragen wird. Die Fanfare wurde in den
Spielmannszug integriert, so dass der Verein nun Spielmanns- und Fanfarenzug hieß. Musikalisch
kombinierte man beide Hauptinstrumente miteinander und trat in der neu geschaffenen gemischten
Klasse 11 A bei Jugendmeisterschaften an. Es stellte sich insbesondere mit dieser neuen Instrumentenkombination
ein enormer Erfolg ein.
1975 fuhren die Flechtorfer Spielleute zu den Deutschen Meisterschaften nach Grünberg
und erreichten bis Dato nicht für möglich gehaltenes.
Der Spielmanns- und Fanfarenzug Flechtorf wurde in der
gemischten Klasse Deutscher Jugendmeister. Die Freude war riesengroß. Bei der Ankunft in Flechtorf bereiteten
die Bürger ihrem Spielmannszug eine triumphalen Empfang. Ein Erlebnis, dass alle diejenigen die dabei waren,
wohl niemals vergessen werden. Und wieder wollten mehr mitmachen. Der Zug wuchs auf eine Stärke von über
50 Spielleuten und normale Bühnen wurden zu klein.
Einen Dämpfer erhielten die in Euphorie schwebenden
Spielleute bei den Landesmeisterschaften im Herbst des gleichen Jahres. Der Titel des Niedersachsenmeisters
konnte nicht errungen werden. Trotzdem fuhr man voller Spannung und gut vorbereitet im nächsten Jahr zu den
Deutschen Meisterschaften nach Häningsen, fest entschlossen den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Und tatsächlich. Wieder wurde der Titel des Deutschen Jugendmeisters nach Flechtorf geholt. Eine riesen Sachen
für den Verein. Konnte man sich doch nun als feste Größe etablieren und Zweiflern den Wind aus den Segeln nehmen.
Aber wieder folgte die Ernüchterung bei den Landesmeisterschaften wo der Jugendmeistertitel wieder nicht
errungen werden konnte. 1977 verlor man den Titel des Deutschen Meisters, konnte sich aber bei den
Landesmeisterschaften freuen. Beim dritten Anlauf gelang es den Titel Niedersachsenmeister zu erringen.
Die 70 ger waren ein sehr erfolgreiches Jahrzehnt für den noch recht jungen Verein.
Aber nicht nur der
Zug konnte mit dem erreichten glänzen. Die Stabführer auf allen Meisterschaften wurden zusätzlich zu dem
eigenen Zug in ihren Auftreten getrennt bewertet. Wie die Züge, kämpften auch die Flechtorfer Stabführer
um Meisterschaftsehren. H. Klappschinski vom Spielmannszug FF Königslutter bildete Generationen von Flechtorfer
Stabführern aus. Wolfgang Marcus, Marie-Anne Block, Birgit Werle und Silvia Lehmann haben in den 70 gern einen
Großteil der zu erringenden Titel unter sich aufgeteilt. Ganz Flechtorf war stolz auf das vom Spielmannszug
erreichte.
Der Verein trat dem Deutschen Turnerbund (DTB) bei und bestritt auch dort erfolgreiche Wettkämpfe.
Günter Schiedrich schied aus der Gruppe der Ausbilder aus um sich wieder mehr seinem eigenen Verein zu widmen.
Alfred Gottschalk übernahm die musikalische Leitung. Ende der 70er beendete auch Kurt Nagorny sein Angagement
in der musikalische Ausbildung.
Die Infrastruktur der Ortschaft verbesserte sich über die Jahre zusehends und
viele neue Vereine und Freizeitangebote entzogen dem Spielmannszug zusehends Mitglieder. Auch der in den Jahren
erzielte Erfolg ebbte auf ein Normalmaß ab.
Im Rückblick auf diese Zeit muss man wohl feststellen, dass die
Verantwortlichen es versäumt haben, die musikalische Struktur der sich weiterentwickelnden gemischten Klasse
auch im eigenen Verein voranzutreiben und diesen zu modernisieren.
Zum Ende des Jahrzehnts zeichnete sich ab, dass man den Anschluss an die Entwicklung und die Konkurrenzfähigkeit verlieren würde.
Aber die kleine Kritik soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die 70er Jahre zu den erfolgreichsten Epochen der vergangenen
Vereinsjahre zählen. Spitzenergebnisse, die sich nicht jeder Verein in seine Geschichtsbücher schreiben kann
und eine bis zum Millennium gültige Grundstruktur wurde vorgegeben.
Viele noch heute im Orchester tätige Musiker erinnern sich gern an diese „alte“ Zeit zurück und erkennen den
damals verantwortlichen die Pionierarbeit aus dem Nichts zu einem erfolgreichen Verein hoch an.
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| 80er Jahre |
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Geprägt von den Erfolgen der Vorjahre und der Situation Stück für Stück in allen Belangen den Anschluss an
die Spitzenvereine zu verlieren, begann für den Verein ein schwieriges und trauriges Jahrzehnt. Aus Altersgründen
und privaten Entwicklungen der damaligen Kinder, die nun Erwachsen wurden und Familien gründeten, wie auch
Aufgrund des immer mehr ausbleibenden großen Erfolgs, reduzierte sich der Verein zusehends von etwa 60 während
der Meisterjahre auf eine Stärke um 20 Spielleute.
Der Spartenleiter und Chef Hans-Uwe Widdecke musste aus
gesundheitlichen Gründen die Führung des Vereins in andere Hände geben. Diese Position übernahm sein Sohn
Thomas Widdecke, der ein weiteres Jahrzehnt die Geschicke des Vereins leitete. Zusammen mit dem musikalischen
Leiter Alfred Gottschalk versuchte der neue Spartenleiter durch eine neue Stückeauswahl im Spielmanns- und
Fanfarenzugbereich den Anschluss an die Führenden zurückzuerlangen. Sehr plötzlich verstarb Alfred Gottschalk.
Auf der Suche nach jemanden, der den Verein modernisieren kann, fiel die Wahl auf Frank Lehmann, der selbst
Gründungsmitglied war und auf mehreren Fortbildungslehrgängen in der Bundesmusikschule das Grundwissen über
die Musik des Spielmannswesens vermittelt bekam. Er veränderte Grundlegendes. Die Ära des Fanfarenzugs, in der
bisher die größten Erfolge gefeiert wurden, konnte mangels Spielleute nicht mehr aufrecht erhalten werden.
In Spielmannszugbereich steigerte er durch strickte Modernisierung, dass heißt durch einführen von Flöte
in allen Lagen, wie Tenor-, Alt- und Diskantflöten zu den vorhandenen Sopranflöten, die musikalische Qualität
und führte Stück für Stück den Spielmannszug auf ein Qualitätslevel, was vorher noch nicht da gewesen war.
Mit seiner intensiven Arbeit gelang Ende der 80er Jahre die Annäherung an das Spitzennievou der Top-Züge.
Intensiver wurde das Angagement im Musikverband des Deutsche Turnerbund, auf dessen Wettkämpfen wertvolle
Informationen für die weitere Verbesserung der Musik an die Vereinsleitung weitergegeben wurden.
Die Perspektiven
für die 90er Jahre sahen Erfolg versprechend aus. Der Grundstein für eine weitere Qualitätssteigerung und
neue Erfolge war gelegt. Trauriges Ereignis der 80er Jahre war der Tod des beliebten Chefs Hans-Uwe Widdecke,
nach langer schwerer Krankheit. Seid der Gründung 1969 hatte er seine Freizeit und auch private Mittel für den
Spielmannszug eingebracht. Das macht den Verein zu seinem Lebenswerk, dass noch heute und hoffentlich auch in
Zukunft Bestand hat.
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| 90er Jahre |
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Der Grundstein für ein erfolgreiches Jahrzehnt war durch die Umstrukturierung und modernisierten
Instrumentenbesetzung gelegt. Jahr für Jahr steigerte sich das Nievou und der Schwierigkeitsgrad der
Musikstücke. Der Anschluss an die Großen der Spielmannszugszene war geschafft, wenn sie auch nicht überholt
werden konnten. Für die öffentlichen Auftritte wurden Stücke aus dem Bereich der Polkas und Blasmusik ins
Repertoire aufgenommen, was beim Publikum und bei den Spielleuten besonders gut ankam. Auch die
Mitgliedersituation verbesserte sich und stabilisierte sich auf über 20 Aktive.
Für den Spielmannszug kam
in der ersten Hälfte der 90er Jahre die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte. In den 70ern wurden
die Erfolge im Bereich des gemischten Jugendspielmanns- und Fanfarenzug erzielt. Als Spielmannszug wurden
auch Titel gewonnen, aber diese nur in Klassen der zweite oder dritten Kategorie. Der Stammspielmannszug
der 90er spielte nun aber erste Liga und Musik an die zu damaligen Tagen niemand zu denken gewagt hat.
Der Vereinsvorstand strukturierte sich neu.
Nach knapp einem Jahrzehnt erfolgreicher Neustrukturierung des
Spielmannszugs, trat der Spartenleiter Thomas Widdecke von seinem Führungsamt zurück. Der in den Aufbaujahren
erfolgreiche musikalische Leiter Frank Lehmann, der mittlerweile die geprüfte Qualifikation eines Dirigenten
errungen hat, übernahm die Vereinsführung. Mit einem neu formierten Vorstandsteam forcierte er die weitere
Modernisierung des Vereins.
Bei Wettkämpfen verschiedenster Verbände wurden beachtliche Ergebnisse erzielt.
Auf Bezirks- und Landesebene der Spielmannszugvereinigung Niedersachsen (SZVN) erreichte man Ergebnisse im
Vorderfeld der Teilnehmer. Bei der Teilnahme an Landes- und Bundesturnfesten erspielte man in der Oberstufe
erste Ränge. Der Gewinn des Großen Preis der Stadt Celle und die Höchstwertung aller Musikzüge beim
Landesturnfest in Stade, sind Spitzenergebnisse in einer allgemein erfolgreichen Phase.
Aber auch andere
Spielmannszüge erkannten nach und nach die Zeichen der Zeit und modernisierten ihre Instrumentierung. In der
Zeit Mitte/Ende der 90er Jahre näherten sich die verschiedenen Wettkampfkontrahenten wieder stärker an.
Auch die Spielleutestärke des Flechtorfer Zugs sank langsam aber stetig in Richtung mindest nötige Besetzung
um weiter erfolgreich zu spielen. In mitten einer immer noch erfolgreichen Phase, kamen im Vorstand immer
wiederkehrend Diskussionen über Möglichkeiten einer erneuten Modernisierung des Repertoires auf. Allen war klar,
das die Zeit der Marschmusik, wie sie der Spielmannszug Flechtorf und auch die anderen Vereine Jahrzehnte spielte,
nach und nach zu Ende gehen wird. Kinder und Jugendliche hören selbst moderne Rock- und Popmusik.
Für Märsche, seien sie von der Qualität und Musik auch noch so schön, kann man kaum jemanden interessieren. Nur wie
sollte dieser neue Weg, den man bereit war zu gehen, aussehen?
Auf einem Lehrgang der Bundesmusikschule, an dem der
Spielmannszugleiter Frank Lehmann 1997 teilnahm, wurde eine neue Instrumentierung und moderne Musikstücke für
Spielmannszüge und Flötenorchester vorgestellt. Die Lösung des im Vereinsvorstand diskutierten Problems wurde
auf dem Präsentierteller geboten. Es gab einzelne Vereine, die diese neue Philosophie der modernen
Flötenorchestermusik bereits umgesetzt haben.
Der Vorstand des Spielmannszug Flechtorf präsentierte auf der
Jahreshauptversammlung im Januar 1998 den Vereinmitgliedern ein Konzept, bezeichnet mit dem Titel SZ 2000,
zur erneuten Modernisierung. Eine komplett neue Instrumentierung und ein neues Musikrepertoire soll den
Spielmannszug Flechtorf in einer Übergangszeit von zwei Jahren zu einem Flötenorchester umwandeln. Die
Spielleute müssten zum größten Teil neue Instrumente erlernen. Der Vorstand müsste das Problem des enormen
Kapitalbedarfs lösen. Einstimmig befürwortete die Mitgliederversammlung das Modernisierungskonzept SZ 2000
und beauftragte den Vorstand mit seiner Umsetzung.
Während des Deutschen Turnfestes in München Pfingsten 1999,
an dem der noch Spielmannszug wieder erfolgreich teilnahm, ergab sich die Gelegenheit ein Konzert des
Flötenorchesters Flutes and Percussions Kirchweihe zu besuchen, welche dass für den Spielmannszug Flechtorf
verabschiedete Umstrukturierungsprogramm schon seit geraumer Zeit umgesetzt hatte. Jedem Flechtorfer Musiker
wurde dort vorgeführt wohin der eigene Weg führen sollte.
Spätestens nach diesem Konzert waren alle
Vereinmitglieder überzeugt sich auf dem richtigen Weg begeben zu haben. Im Oktober 1999 präsentierte der
Spielmannszug Flechtorf auf seinem ersten Konzert im bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindesaal die
ersten Stücke mit der neuen Instrumentenbesetzung.
Das Publikum zeigte sich begeistert. Der Grundstein für
eine viel versprechende Zukunft im neuen Jahrtausend war gelegt.
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| Die 2000er Jahre, das aktuelle Jahrzehnt |
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Konsequent wurde weiter an der Umstrukturierung zum Flötenorchester gearbeitet. Immer neue Stücke
im neuen Sound wurden einstudiert. Überall wo dem Publikum die neue Orchestermusik dargeboten wurde,
zeigten sich die Zuhörer erstaunt und begeistert.
Im Oktober 2000 wurde auf dem wieder über das
Fassungsvermögen gefüllten Gemeindesaal stattfindende Herbstkonzert das Projekt SZ 2000 mit der
offiziellen Umbenennung des Spielmannszugs in Modernes Flötenorchester Flechtorf, kurz MFO, abgeschlossen.
Das Konzertprogramm bestand erstmals ausschließlich aus Stücken des neuen Repertoires. Mit der Umsetzung
der neuen Musik stieg die Mitgliederzahl um 50% auf 30 Musiker.
Das im Jahr 1999 erstmals dargebotene
Herbstkonzert findet seid dem jährlich satt. Die Instrumentierung wurde weiter ausgebaut und das Orchester
organisatorisch neu strukturiert. Wieder mal scheinen die Weichen für eine erfolgreiche und hoffentlich
noch lange andauernde Zukunft des Modernen Flötenorchester Flechtorf gestellt.
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| Fazit und Danksagung |
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Seid der Gründung im Jahre 1969 hat der Verein eine bewegte Geschichte hinter sich.
Nach erfolgreichen Phasen gab es immer wieder Tiefs, aus denen man sich selbst in immer neue Hochphasen arbeitete.
Mehreren Generationen gab der Verein eine schönen Freizeitbeschäftigung die mit der intensiven Jugendarbeit
auch einen gemeinnützigen Sinn hat. Vielen Musikern ist das MFO als fester Bestandteil des eigenen Lebens
ans Herz gewachsen. 5 Spielleute aus den Gründertagen sind heute noch im Orchester aktiv. Mögen die derzeit
aktiven dem Verein lange treu bleiben und neue Musikergenerationen viel Spaß haben und den Verein in eine
erfolgreiche Zukunft führen.
Nach über 30 Jahren gab es viele Leute die in verschiedenster Form den Verein unterstützt haben.
Ihnen alle gebührt Dank für ihre Arbeit.
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